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Ballaststoffe Drucken
Beitragsinhalt
Einleitung
Einteilung und Bedarf
Wirkung bei Diarrhoe/Obstipation
Wirkung auf das Cholesterin
Wirkung auf das Immunsystem
Prophylaxe von Erkrankungen

Wirkung auf das Immunsystem

Die Hälfte seiner Arbeit leistet das Immunsystem im Darm. Im Dickdarm eines Mensch sind ca. 400 unterschiedliche Bakterien lokalisiert. Davon machen ca. 40 Bakterienarten den Hauptanteil aus (sie stellen 90 % unserer Darmflora dar). Von dem sind im ausgeglichenen Verhältnis 20 „gute Bakterien“ z.B. Bifidobakterien und 20 „schlechte Bakterien“ z.B. Escherichia Coli vorhanden.

Bei der Aufnahme von Probiotika wird nun ein weiteres „gutes“ Darmbakterium z.B. Laktobazillus zugeführt. Es breitet sich aus, d.h. das Verhältnis wird zu Gunsten der „guten“ Darmbakterien verschoben.

Bei der Aufnahme von Präbiotika werden den „guten“ Darmbakterien ihre Lieblingsspeise zur Verfügung gestellt, d.h. sie vermehren sich. Das Verhältnis wird zu Gunsten der „guten“ Darmbakterien verschoben. Des Weiteren werden vom Bakterium kurzkettige Fettsäuren ausgeschieden. Diese Fettsäuren sind der Nährstoff der Dickdarmzellen und haben die Eigenschaft, den pH-Wert des Kolons zu senken. Der sinkende pH-Wert unterstützt die Verdrängung der „schlechten“ Darmbakterien (z.B. Escherichia Coli).

Beide Nahrungsmittelbestandteile haben den selben positiven Effekt. Sie unterstützen unser Immunsystem. Wir fühlen uns fit und gesund.

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