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Wirkung von Präbiotika
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Wirkung von Präbiotika

Im Dickdarm sind ca. 400 verschiedene Bakterien lokalisiert. Davon nehmen ca. 40 Stämme eine dominante Stellung ein, d.h. sie machen ca. 95 % unserer Darmflora aus. Diese 40 Stämme teilen sich in 20 "gute" (z.B. Bifidobakterien) und 20 "schlechte" (z.B. Escherichia coli) auf. So lange die "guten" Darmbakterien überwiegen, d.h. sie das Wachstum der anderen kontrollieren, spricht man von einer gesunden Darmflora.

Ziel der Ernährung sollte es sein, die "gute" Darmflora zu stärken.

Wasserlösliche Ballaststoffe werden nicht im oberen Dünndarmabschnitt verstoffwechselt. Sie gelangen in den Dickdarm, wo sie von den "guten" Darmbakterien als Nährstoff aufgenommen werden. Ein Bakterium was gut ernährt ist, fängt an sich zu teilen. Ein Backterium was sich teilt, kann den verhärteten Fäzien "wie einen Schweizer Käse" auflockern. Der Fäzies wird weicher, die Peristaltik kann wieder beginnen. Die Obstipation ist behoben.

Ein Bakterium welches Nahrung aufnimmt, muss auch etwas ausscheiden, nähmlich kurzkettige Fettsäuren. Diese Fettsäuren haben zwei Eigenschaften. Sie sind der Nährstoff der Dickdarmzellen und sie senken den pH-Wert des Kolons. Durch den sinkenden pH-Wert werden die "schlechten" Darmbackterien weiter verdrängt. Es stellt sich ein gute Darmflora ein und unser Immunsystem muß weniger leisten.

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