Gicht, Hyperurikämie

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Gicht

 

Gicht 

Gicht/ Hyperurikämie ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch eine Störung im Purin- oder Harnsäurestoffwechsel ausgelöst wird. Wenn die Harnsäureausscheidung gestört ist oder Harnsäure im Stoffwechsel vermehrt anfällt (z.B. bei Fehlernährung, totalem Fasten) reichert es sich im Körper an. Einen Blutharnsäurewert über der Norm bezeichnet der Arzt als Hyperurikämie. Oberhalb des kritischen Wertes kann Harnsäure auskristallisieren und sich ablagern, z.B. an Gelenken.


Gicht beginnt mit schmerzhaften Anfällen, meistens im Großzeh- oder Daumengelenk. Zwischendurch kommen Phasen mit Schmerzfreiheit. Im chronischen Verlauf ergeben sich Gelenkschädigungen, die als Versteifung oder Gelenkdeformation ausgeprägt sind. Indikator zur Diagnose ist die Größenordnung des Harnsäurewertes.

 


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