Gicht, Hyperurikämie

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Ernährungsprinzip bei Gicht

> Bei leichter Hyperurikämie ist die Ernährungsmaßnahme sinnvoll und reicht in der Regel aus. Eine Diät kann die Gesamtsituation positiv beeinflussen und gegebenenfalls die Medikamentengabe vermindern.
> Bei stärkerer oder chronischer Gicht ist der medikamentösen Therapie des Hausarztes Folge zu leisten und macht somit eine purinfreie Ernährung nicht zwingend notwendig. Die Ernährung stellt hierbei die Basis der Therapie dar.

Es kommt darauf an, die Ernährungsfehler zu beheben und nicht nur die Harnsäurequote zu senken. Die Ernährung ist die Basis der Therapie.
1. Elimination der Ursachen einer sekundären Hyperurikämie, z.B. Medikamente überprüfen

2. Körpergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechsel normalisieren, Diabetes einstellen
3. Hohe Flüssigkeitszufuhr 2500ml und mehr (Krankheiten beachten) 
4. purinarme Ernährung (max. 500 mg Harnsäure Äquivalent/ Tag)
> 1mg Purin = 2,4 mg Harnsäure
5. Bevorzugen von Milch und Milchprodukten
6. Alkoholkonsum einschränken auf max. 1 Glas Wein oder Bier pro Tag. Die Purinzufuhr darf in gewissen Grenzen schwanken, d.h. 1-2 Tage Purin einsparen und am 3. Tag großzügig purinreiche Lebensmittel verzehren. Kein Fasten.


Die Energiebilanz ist straff einzuhalten: Protein 12 kcal%, Fett 30 kcal%, KH 58 kcal% pro Tag. 

 


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