Obstipation

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Balaststoffe in Nahrungsmitteln

 

 

 

 

 

 

 

 

Obstipation 

 

Von einer Verstopfung (Obstipation) wird gesprochen, wenn eine spontane Entleerung des Darms ausbleibt. Dabei ist es notwendig, dass stenosierende Prozesse und systemische Ursachen ausgeschlossen werden. 

 

Die Diagnose ist schwierig und beruht auf subjektiven Aussagen wie z.B. …
- Keine tägliche Entleerung

- der Stuhl ist hart, zu wenig und verursacht Schmerzen 
- die Defekation ist nur durch Pressen möglich

Viele Menschen haben Angst vor einer Selbstvergiftung und erzwingen deshalb die Entleerung. Dabei liegt die Ursache häufig in mangelnder Bewegung, dem zu geringen Verzehr von Ballaststoffen und einer zu geringen Trinkmenge. Das hat zur Folge, dass der Nahrungsbrei zu lange im Dickdarm verweilt und eingedickt wird. Eine Obstipation kann Hämorriden, Divertikulose hervorrufen oder sich auf den Dünndarmtrakt auswirken.

Die normale Stuhlfrequenz liegt zwischen 3 mal pro Tag und 1 Mal alle 3 Tage. Die Transitzeit des Feziäs durch den Magendarmtrakt beträgt 30-100 Stunden. Dabei schwankt das Stuhlgewicht zwischen 100 – 300g. Bleibt dieser Tonus aus und stellen sich Begleitbeschwerden ein, spricht man von Obstipation. >> Obstipation ist ein Symptom, keine Erkrankung.

Beachte!!! Die regelmäßige Einnahme von Laxanzien setzt einen Circus vitiosus in Gang, der zur Dosissteigerung des Abführmittels und der erhöhten Ausscheidung von Kalium, Natrium und Wasser führt. Des weiteren kann eine permanente Anregung der Steuerungs- und Nervenstrukturen den Darm derart stören, dass die Perestaltik gestört wird. >> Abführmittel gehören in die Hand des Arztes!!

 


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