| Gicht, Hyperurikämie |
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Gicht/ Hyperurikämie ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch eine Störung im Purin- oder Harnsäurestoffwechsel ausgelöst wird. Wenn die Harnsäureausscheidung gestört ist oder Harnsäure im Stoffwechsel vermehrt anfällt (z.B. bei Fehlernährung, totales Fasten) reichert es sich im Körper an. Einen Blutharnsäurewert über der Norm bezeichnet der Arzt als Hyperurikämie. Oberhalb des kritischen Wertes kann Harnsäure auskristallisieren und sich ablagern, z.B. an Gelenken, Sehnenscheiden, an der Niere und am Bindegewebe. In Wohlstandszeiten kommt die Diagnose häufiger vor als in Zeiten des Mangels. Neben den Umweltfaktoren sind Genetik, Alter, Geschlecht und die Ernährung die wichtigsten Einflussgrößen. Zur Durchführung Ihres persönlichen Ernährungs-Check, hier lang.
Gicht beginnt mit schmerzhaften Anfällen, meistens im Großzeh- oder Daumengelenk. Zwischendurch kommen Phasen mit Schmerzfreiheit. Im chronischen Verlauf ergeben sich Gelenkschädigungen, die als Versteifung oder Gelenkdeformation ausgeprägt sind. Indikator zur Diagnose ist die Größenordnung des Harnsäurewertes
Die Erhöhung auf über 6,5 mg/dl Serumharnsäurespiegel kann eine Übersättigung darstellen und den Ausfall von Kristallen hervorrufen. Diese chemisch-physikalische Betrachtungsweise macht die Unterscheidung nach dem Geschlecht überflüssig.
Ernährungsprinzip > Bei leichter Hyperurikämie ist die Ernährungsmaßnahme sinnvoll und reicht in der Regel aus. Eine Diät kann die Gesamtsituation positiv beeinflussen und gegebenenfalls die Medikamentengabe vermindern. > Bei stärkerer oder chronischer Gicht ist der medikamentösen Therapie des Hausarztes Folge zu leisten und macht somit eine purinfreie Ernährung nicht zwingend notwendig. Die Ernährung stellt hierbei die Basis der Therapie dar. Es kommt darauf an, die Ernährungsfehler zu beheben und nicht nur die Harnsäurequote zu senken. Die Ernährung ist die Basis der Therapie.
1. Elimination der Ursachen einer sekundären Hyperurikämie, z.B. Medikamente überprüfen
Die tägliche Ernährung sollte auf den 10 Regeln der DGE basieren. Nachfolgend aufgeführte Lebensmittel sollten bevorzugt bzw. gemieden werden.
Geeignet
Zu meiden
– Auflistung ist unvollständig – Damit Sie den täglichen Eiweißbedarf erreichen, sollten Sie auf die biologische Wertigkeit achten.
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