| Obstipation |
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Dabei ist es notwendig, dass stenosierende Prozesse und systemische Ursachen ausgeschlossen werden. Die Diagnose ist schwierig und beruht auf subjektiven Aussagen wie z.B. …
- Keine tägliche Entleerung Viele Menschen haben Angst vor einer Selbstvergiftung und erzwingen deshalb die Entleerung. Dabei liegt die Ursache häufig in mangelnder Bewegung (siehe Online Ernährungscheck), dem zu geringen Verzehr von Ballaststoffen und einer zu geringen Trinkmenge. Das hat zur Folge, dass der Nahrungsbrei zu lange im Dickdarm verweilt und eingedickt wird. Eine Obstipation kann Hämorriden, Divertikulose hervorrufen oder sich auf den Dünndarmtrakt auswirken. Zur Durchführung Ihres persönlichen Ernährungs-Check, hier lang.
Die normale Stuhlfrequenz liegt zwischen 3 mal pro Tag und 1 Mal alle 3 Tage. Die Transitzeit des Feziäs durch den Magendarmtrakt beträgt 30-100 Stunden. Dabei schwankt das Stuhlgewicht zwischen 100 – 300g. Bleibt dieser Tonus aus und stellen sich Begleitbeschwerden ein, spricht man von Obstipation. >> Obstipation ist ein Symptom, keine Erkrankung.
Beachte! >> Abführmittel gehören in die Hand des Arztes!!
Ballaststoffreiche Kost mit 30 g Ballaststoffen pro Tag aus Obst, Gemüse und Getreide. Es ist zu beachten, dass die Wirkung erst nach Tagen bis Wochen eintreten kann. Der Patient kann einige Zeit unter Flatulenzen leiden. Wenn Abführmittel eingenommen wurden, dürfen diese nicht sofort abgesetzt werden. Die Abführmittel langsam ausschleichen und parallel dazu den Ballaststoffanteil erhöhen. Zur Initiierung ist es sinnvoll das Produkt Benefieber ® zu verwenden, damit sich der Darm regenerieren kann.
Probiotika
Präbiotika Präbiotika sind wegen ihrer doppelten positiven Wirkung (Immunsystem u. Cholesterinspiegel) bei der Ernährung des Menschen ausreichend zu verzehren. Zu dieser Gruppe gehören z.B. das Inulin, Guar, Pektin. Der wesentliche Vorteil liegt darin, das die Einnahme keine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme bedingt.
Im Dickdarm sind ca. 400 verschiedene Bakterien lokalisiert. Davon nehmen ca. 40 Stämme eine dominante Stellung ein, d.h. sie machen ca. 95 % unserer Darmflora aus. Diese 40 Stämme teilen sich in 20 "gute" (z.B. Bifidobakterien) und 20 "schlechte" (z.B. Escherichia coli) auf. So lange die "guten" Darmbakterien überwiegen, d.h. sie das Wachstum der anderen kontrollieren, spricht man von einer gesunden Darmflora. Ziel der Ernährung sollte es sein, die "gute" Darmflora zu stärken. Wasserlösliche Ballaststoffe werden nicht im oberen Dünndarmabschnitt verstoffwechselt. Sie gelangen in den Dickdarm, wo sie von den "guten" Darmbakterien als Nährstoff aufgenommen werden. Ein Bakterium was gut ernährt ist, fängt an sich zu teilen. Ein Backterium was sich teilt, kann den verhärteten Fäzien "wie einen Schweizer Käse" auflockern. Der Fäzies wird weicher, die Peristaltik kann wieder beginnen. Die Obstipation ist behoben. Ein Bakterium welches Nahrung aufnimmt, muss auch etwas ausscheiden, nähmlich kurzkettige Fettsäuren. Diese Fettsäuren haben zwei Eigenschaften. Sie sind der Nährstoff der Dickdarmzellen und sie senken den pH-Wert des Kolons. Durch den sinkenden pH-Wert werden die "schlechten" Darmbackterien weiter verdrängt. Es stellt sich ein gute Darmflora ein und unser Immunsystem muß weniger leisten.
Es sollten vorwiegend Lebensmittel aus der Gruppe von Ost, Gemüse und Brot und Backwaren verzehrt werden. Vollkornprodukte bevorzugen, Obst und Gemüse weitestgehend nicht schälen. Wasserlösliche Ballaststoffe >> Inulin, Gurakernmehl, Pektin Zu empfehlen ist das Produkt Benefiber ®, da es nicht quillt und gut löslich ist. Es besteht aus teilhydrolysiertem Guarkernmehl. Es ist in der Apotheke oder dem Sanitätshaus erhältlich.
Wasserunlösliche Ballaststoffe
Die Anreicherung der Nahrungsmittel mit Weizenkleie ist dabei eine Möglichkeit der vorhandenen Obstipation entgegen zu wirken. Ein Esslöffel Kleie entspricht ca. 4g. Unter Anwendung einer Einschleichphase sollten pro Tag ca. 20 g eingenommen werden. Wichtig: Viel Trinken, 2-3 Liter Flüssigkeit pro Tag, da Kleie quellt. |