Definition
Mangelernährung entsteht, wenn eine andauernde Unterversorgung an Nähr- oder Vitalstoffen vorliegt. Die Mangelernährung schlägt sich auf den Ernährungsstatus des Betroffenen nieder. Der Ernährungsstatus verschlechtert sich und es treten erste sichtbare Anzeichen auf. Dann spricht man von Mangelernährung.
Nach der Definition der DGEM wir die Unterernährung von der Mangelernährung abgegrenzt. Die Mangelernährung wird in drei Kategorien eingeteilt:
1. Unterernährung – reduzierte Fettmasse führt zu reduziertes Gewicht – Klassifikation über den BMI
Ausgenommen aus der Klassifikation sind sehr sportliche Menschen (z.B. Bodybilder, Gewichtheber)
oder Menschen mit Ödemen.
2. Mangelernährung
- Krankheitsassoziierter signifikanter Gewichtsverlust mit Zeichen einer Krankheit

- Eiweißmangel (reduzierte Muskelmasse und/ oder verringerter Albuminspiegel)
- spezifischer Vitalstoffmangel (Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Wasser)
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