Diarrhoe

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Lebensmittel bei Diarrhoe

Die einseitige Lebensmittelauswahl sollte nur von kurzer Dauer sein. Die Menge der verzehrten Lebensmittel hängt von der Compliance des Betroffenen ab. Hört die Diarrhoe nach einigen Tagen nicht auf, sofort den Arzt konsultieren.

Geeignet

Flüssigkeit zuführen, Tee, geriebener Apfel, Karotten, Salzstangen, Zwieback, Haferflocken, Banane, max. 3g Kochsalz pro Tag, Pektin oder Innulin, Benefiber ®, ggf. MCT-Fette

Ungeeignet

Fetthaltige Speisen, stark gewürzte Speisen, blähende Nahrungsmittel, Fleisch, Milch und Milchprodukte, Kaffee, Alkohol, eisgekühlte Getränke.

Wirkprinzip von Pektin, Innulin, Benefiber ®

wasserlösliche Ballaststoffe werden nicht im oberen Dünndarmabschnitt verstoffwechselt. Sie gelangen in den Dickdarm, wo sie von den „guten“ Darmbakterien (z.B. Bifidobakterien) als Nährstoff aufgenommen werden. Ein Bakterium, was gut ernährt ist, fängt an sich zu teilen. Es wird Zellmasse aufgebaut, die nachhaltig die Diarrhoe stoppt. Von dem Bifidobakterien werden kurzkettige Fettsäuren ausgeschieden, die den pH-Wert im Darmlumen herabsetzen und damit ein ungünstiges Milieu für die „schlechten Keime“ schafft.

Langsamer Nahrungsaufbau nach Abklingen der Symptome und Übergang zur Mischkost nach den 10 Regeln der DGE. Bei der täglichen Lebensmittelauswahl kommt es auf Vielseitigkeit und die Verzehrmenge an. 

 


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